ADFC Bayern zur Mobilitätsumfrage von ADAC und Verkehrsministerium

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Um zu zeigen, wie viele Menschen sich eine andere als die autozentrierte Mobilität wünschen, ruft der Fahrrad-Club bayerische Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf.

Mobilitätsbedürfnisse aller berücksichtigen

Mobilitätsbedürfnisse aller berücksichtigen © Cyklistforbundet | Mikkel Østergaard

Zusammen mit dem ADAC Südbayern hat das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr eine Umfrage zum Mobilitätsverhalten gestartet. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Bayern kritisiert die Befragung als einseitig und tendenziös.

 

Um zu zeigen, wie viele Menschen sich eine andere als die autozentrierte Mobilität wünschen, ruft der Fahrrad-Club bayerische Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf.

Christian Hader, stellvertretender Vorsitzender beim ADFC Bayern, sagt: „Es ist schon ein klares Statement, wenn eine offizielle Regierungsbehörde zusammen mit einem sehr großen Lobbyverband wie dem Autoclub ADAC eine Umfrage zum Mobilitätsverhalten startet und wichtige weitere Verbände dabei außen vor lässt. Entsprechend lesen sich die Fragen: teilweise tendenziös und einseitig! Bei der Frage, welches neue Auto man sich kaufen würde, gibt es die Option „keines“ z.B. nicht. Die Frage, welches neue Fahrrad man sich kaufen würde, wird gar nicht erst gestellt. Und das in Zeiten, in denen der Fahrradhandel boomt wie nie zuvor. Wollten Verkehrsministerium und ADAC wirklich mehr über Mobilitätsverhalten und -bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger herausfinden, hätte die Fragestellung deutlich neutraler ausfallen müssen. Und es hätten weitere Verbände – wie der ADFC als Vertretung der Radfahrenden, Fuss e.V. als Vertretung des Fußverkehrs und der VCD – miteinbezogen werden müssen.“

Hier geht es zur Teilnahme an der Mobilitätsumfrage: https://www.adac-suedbayern.infas.de

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