ADFC Bayern fordert: Ein Rad-Gesetz für Bayern!

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Fehlende rechtliche Grundlage erschwert konsequente Förderung des Radverkehrs

Am 14. Oktober ist Landtagswahl in Bayern.

Ohne rechtliche Vorgabe bleibt „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“ leeres Versprechen

Mit dem „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“ hat die derzeitige Staatsregierung einen ersten wichtigen Schritt in diese Richtung getan. Das Radverkehrsprogramm wurde nicht zuletzt auf Anregung des ADFC Bayern hin erarbeitet und Anfang 2017 vorgestellt. Um das Kernziel des Programms zu erreichen, den Radverkehrsanteil in Bayern bis 2025 auf 20 Prozent zu verdoppeln, braucht es nach Ansicht des ADFC Bayern deutlich mehr Geld und Personal sowie einen rechtlichen Rahmen. Ohne rechtliche Vorgaben bleibt nämlich jedem Landkreis, jeder Stadt und jeder Gemeinde selbst überlassen, ob und wie sie den Radverkehr stärkt. Deshalb fordert der ADFC Bayern:
Ein Rad-Gesetz für Bayern!

ADFC Bayern startet Aktion „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“

Zur Landtagswahl 2018 stellt der ADFC Bayern sechs Forderungen:

  1. Einen verbindlichen Maßnahmenplan zum „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“
  2. Ein sicheres, komfortables und durchgängiges Radwegenetz in ganz Bayern
  3. Gute Radabstellplätze – insbesondere auch an allen bayerischen Bahnhöfen
  4. Eine Verdoppelung des Budgets für die Förderung des Radverkehrs
  5. Erheblich mehr Personal für die Umsetzung des "Radverkehrsprogramms Bayern 2025"
  6. Eine deutliche Verbesserung der Fahrradmitnahme in Bus und Bahn

Die Forderungen können auf der Aktionsseite www.radgesetz-bayern.de nachgelesen und unterstützt werden.

© ADFC Kempten / Oberallgäu 2018