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Umleitung Waltenhofen

Umleitung Illerradweg

2025 wurde eine Sperrung der Holzbrücke über den Waltenhofner Bach angekündigt. Aber dann doch nicht verwirklicht. Jetzt ist ein Neubau geplant. Während der Bauzeit dürfte es eine Umleitung wie im Bild dargestellt geben.

Geplante Umleitung bei Brückensperrung

Allgäuer Anzeigeblatt vom 13.7.2026

Gute Nachricht für Radler: Illerradweg-Brücke bei Waltenhofen wird neu gebaut

Der Holzsteg ist marode und muss abgerissen werden. Doch Gemeinde und Behörde einigten sich auf einen Neubau.Die Holzbrücke über die Iller am ehemaligen Gusswerk in Waltenhofen muss abgerissen werden – aber es wird eine neue gebaut. Foto: Martina Diemand (Archivbild)

Radlerinnen und Fußgänger dürften sich freuen: Die Gemeinde Waltenhofen und das Wasserwirtschaftsamt (WWA) Kempten haben sich geeinigt und einen Weg gefunden, die Querung über die Iller am alten Gusswerk in Hegge zu erhalten. Noch vor einem Jahr schien das ungewiss. Nun steht fest, dass das WWA den maroden Holzsteg abreißt und eine neue Brücke baut. Doch der Entscheidung während der jüngsten Gemeinderatssitzung waren Diskussionen vorausgegangen. Einige Räte kritisierten, dass sich weder Allgäu GmbH noch Landkreis an dem Projekt beteiligen wollen – obwohl die Brücke Teil des Illerradwegs und damit für die ganze Region bedeutsam ist.Hintergrund ist, dass das WWA den Holzsteg 1993 als Unterhaltungsweg gebaut hat. Er wurde nie als Geh- und Radweg gewidmet, in den darauffolgenden Jahren aber so genutzt. Sowohl einheimische Radler und Fußgänger als auch Touristen schätzen das pittoreske Bauwerk mit Holzdach. Nun ist das Holz morsch und die Standsicherheit der Brücke beeinträchtigt. Ein Problem für das WWA ist das nicht, denn es benötigt den Steg inzwischen nicht mehr zur Gewässerunterhaltung. Dennoch ist Amtsleiter Bernhard Simon die touristische Bedeutung bewusst, weshalb Behörde und Gemeinde im vergangenen Jahr an einer Lösung arbeiteten.

Der Vorschlag: Das WWA baut die Brücke neu und nutzt sie dann auch selbst wieder für Unterhaltungsmaßnahmen. Im Gegenzug ist nach Abschluss der Bauarbeiten die Gemeinde für das Bauwerk zuständig – und kommt für alle anfallenden Kosten auf. Johanna Ostermeyer und Stefanie Kienle vom WWA waren in der Sitzung zu Gast. Kienle rechnet grob mit Baukosten von 300.000 Euro für eine Stahlverbundbrücke, die langlebig ist und im Vergleich zu anderen Varianten wenig Unterhaltungsaufwand bedeutet. Zwischen 3000 und 4000 Euro würden jährlich auf die Gemeinde zukommen, sagte sie. Etwa für eine Überprüfung des Zustandes, die alle drei Jahre stattfinden müsse.

 

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